Mitarbeit
in Netzwerken
Enfants
du Monde möchte die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Bereich
der Entwicklungsarbeite vorantreiben, anstatt solche Kollaborationen –
wie es manchmal geschieht – zu verhindern. Dies ist nicht nur eine Arbeitsphilosophie,
sondern es ist unabdingbar, um die Qualität der Projekte und deren
Resultate zu verbessern.
Enfants
du Monde engagiert sich daher in den folgenden Netzwerken:
Genfer
Bund für Zusammenarbeit und Entwicklung
Der
Genfer Bund für Zusammenarbeit und Entwicklung
(FGC) wurde 1966 gegründet und umfasst heute rund 50 Vereinigungen,
die im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aktiv sind oder die Öffentlichkeit
über die Problematik der Entwicklungsarbeit und der Nord-Süd-Beziehungen
informieren und sensibilisieren. Die FGC ist eine Art Schnittstelle zwischen
seinen Mitgliedern, dem Kanton und den Gemeinden von Genf und dem Staat
(Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, Deza). Enfants du
Monde ist Mitglied seit ihrer Gründung und nimmt aktiv am Netzwerk
teil, insbesondere in der technischen Kommission, wo in der Vergangenheit
und heute mehrere Vertreter von EdM mitarbeiten. Zurzeit ist EdM durch
ihre Programmverantwortliche für Haiti / Bangladesch vertreten.

- Das Netzwerk
Kinderrechte Schweiz
Das
Netzwerk Kinderrechte Schweiz
hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Organisationen, die im Bereich
der Kinderrechte und Kinderpolitik tätig sind, zu intensivieren.
Damit soll in der Schweiz die UNO-Kinderrechtskonvention noch stärker
anerkannt und umgesetzt werden. Enfants du Monde ist seit der Gründung
des Netzwerkes im Jahr 2003 Mitglied und ist durch ihren Vorstandspräsidenten
vertreten.

- Netzwerk
Gesundheit für alle Medicus Mundi
Das
Netzwerk Medicus Mundi umfasst
47 Organisationen und Initiatoren, die in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
im Bereich der Gesundheit tätig sind. Die sehr unterschiedlichen
Organisationen haben ein gemeinsames Ziel: die Gesundheit für alle.
Das Netzwerk sieht sich als offene Arbeits- und Lerngemeinschaft, die
ein Informationsbulletin veröffentlicht, Ausbildungstage organisiert
und verschiedene Internetportale mit spezifischen Informationen zu Gesundheit
und internationale Zusammenarbeit ausarbeitet. Enfants du Monde arbeitet
in diesem Netzwerk seit 2006 mit, Vertreter ist ihr Generalsekretär.
 
- Globale Partnerschaft
für die Mütter-, Kinder- und Neugeborenen-Gesundheit
Die
globale Partnerschaft für die Mütter-, Kinder- und Neugeborenen-Gesundheit
wurde im September 2005 ins
Leben gerufen mit dem Ziel, die Millenniums-Entwicklungsziele 4 und 5
schneller umzusetzen, das heisst, die Kindersterblichkeit zu reduzieren
und die Mütter-Gesundheit zu verbessern. Dieses Netzwerk will die
auf nationaler, regionaler und globaler Ebene getroffenen Massnahmen für
eine bessere Gesundheit der Mütter, Kinder und Neugeborenen stärken
und harmonisieren. Seit der Gründung des Netzwerkes ist Enfants du
Monde eines der 80 Mitglieder und wird zurzeit von ihrem Generalsekretär
vertreten.

Haiti-Plattform
in der Schweiz
Die
Haiti-Plattform in der Schweiz (PFHS) entstand
1992 und umfasst zurzeit 24 Vereinigungen, die in Haiti tätig sind.
Dieses Netzwerk dient dazu, die Solidaritätsbekundungen und Zusammenarbeit
mit Haiti für eine nachhaltige Entwicklung zu verbessern. Die gegenseitige
Abstimmung der Aktivitäten erfolgt gemäss drei Schwerpunkten:
gegenseitiger Informationsaustausch (anhand des monatlichen Informationsbulletins
„PFHS-informations“), sich abstimmen und handeln. Enfants du Monde ist
Mitglied.
- Stiftung
Bildung und Entwicklung
Die
Stiftung Bildung und Entwicklung hat unter anderem zum Ziel, alle
pädagogischen Aktivitäten und Sensibilisierungsaktionen, die
von Nichtregierungsorganisationen in der französischsprachigen Schweiz
durchgeführt werden, zu koordinieren. Enfants du Monde ist Mitglied
und nimmt zweimal jährlich an einem Austausch für Nichtregierungsorganisationen
teil. Zudem werden jedes Semester die Schulklassen mittels Poster über
unsere pädagogischen Projekte informiert und den Lehrern werden pädagogische
Unterlagen empfohlen (z.Bsp. das Dossier „Kindersichten“).

- Schweizer
Netzwerk der Partner für Bildungsarbeit
Dieses
„Netzwerk von Schweizer Organisationen zur
Förderung der Bildungsarbeit in Partnerschaft mit Ländern des
Südens und Ostens“ wurde im Januar 2006 gegründet, vor
allem auf Initiative der Spezialistin von Bildungsfragen von Enfants du
Monde. Ziel ist es, die Qualität der Grundbildungsprogramme in den
Ländern des Südens zu fördern, indem Synergien genutzt
werden und ein Austausch zwischen den in der Schweiz betroffenen Akteuren
stattfindet. Im Februar 2007 organisierte das Netzwerk ein Atelier für
rund 40 Vertreter verschiedener Institutionen. Dabei wurden gemeinsame
Prinzipien formuliert, anhand derer die Qualität der Bildungsprogramme
verbessert werden können und die Arbeitsschwerpunkte für die
kommenden Treffen des Netzwerks definiert wurden.
Genfer
Vernetzungsgruppe für Jugendverbände (GLAJ)
Die
GLAJ vernetzt
seine Mitglieder und ermöglicht es ihnen auf diese Weise, gemeinsam
Aktivitäten zu planen, sich auf spezifische Fragen über die
Jugend zu einigen und Synergien zu nutzen. Zudem vertritt und wirbt die
GLAJ bei den Genfer Behörden und anderen Institutionen für die
Interessen seiner Mitglieder (die GLAJ hat Einsitz im Jugendfonds der
Stadt Genf und ist ebenfalls Beobachtungsmitglied der Qualitäts-Charta).
Enfants du Monde ist Mitglied. Der EdM-Verantwortliche für das Programm
Jugendliche in der Schweiz ist der Präsident dieser Vernetzungsgruppe.
 
Kammer
für soziale und solidarische Wirtschaft (APRES)
APRES,
die Vereinigung für die
Förderung der sozialen und solidarischen Wirtschaft, wurde im
Jahr 2003 von drei seit zahlreichen Jahren in verschiedenen Projekten
aktiven Personen gegründet. 2004 wurden verschiedene Treffen der
sozialen und solidarischen Wirtschaft in der Region Genf organisiert.
Seither unterstützen mehr als 160 Mitglieder die Aktivitäten
von APRES. Eine der Aktivitäten ist das Projekt „Erste Erfahrung“,
die gemeinsam mit dem kantonalen Arbeitsamt umgesetzt wird und arbeitslose
Diplomierte während sechs Monaten bei einem der Mitglieder von APRES
für anspruchsvolle Arbeiten einsetzt. Ein anderes Projekt ist das
Internetportal der sozialen und solidarischen Wirtschaft – ein Instrument
für einen verantwortungsvollen Konsum, wo Produkte und Dienstleistungen
von über 140 Organisationen gekauft, verkauft usw. können. Enfants
du Monde war eines der ersten Mitglieder von APRES.
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