qualitativ gute bildung

Enfants du Monde setzt sich eine Schulbildung von Qualität ein

 

Der Zugang zu Bildung in den ärmsten Ländern der Welt hat sich dank der Anstrengungen der Staaten und der internationalen Nichtregierungsorganisationen verbessert. Doch die Qualität der Schulbildung ist in vielen Ländern nach wie vor ungenügend. In gewissen afrikanischen Ländern kann 1 von 3 Schülern am Ende der Primarschule noch keinen vollständigen Satz lesen.*

Enfants du Monde setzt sich für das Recht aller Kinder auf eine qualitativ gute Bildung ein. Unsere Schweizer NGO richtet sich an Kinder und Jugendliche, insbesondere an Mädchen, die noch nie die Schule besucht oder diese vorzeitig abgebrochen haben. Mehr als 27'100 Kinder profitieren von unseren Bildungsprojekten.

In ihren Schulprojekten stellt Enfants du Monde eine qualitativ gute Bildung in der Vordergrund und wendet dafür den pädagogischen Ansatz der Textpädagogik an. Ausserdem legt unsere NGO besonderen Wert auf eine Betreuung aller Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg, wie auch immer er aussehen mag; weiterführende Schule, Berufsschule, Lehre oder Eintritt ins Berufsleben.

Für eine nachhaltige Verbesserung des Bildungssystems bilden wir auch die Lehrausbilder weiter sowie die Schulinspektoren, Schuldirektoren und Ausbilder der Lehrerausbilder. Ausserdem arbeiten wir mit den Bildungsministerien der jeweiligen Länder zusammen, um die nationalen Bildungsprogramme langfristig zu verbessern.

 

Unsere Schwerpunkte

•    Der Unterricht findet in der offiziellen Landessprache und der Muttersprache der Kinder statt. Dies erleichtert das Lernen und erhöht die Motivation der Kinder.
•    Die Unterrichtsfächer sind in den Augen der Bevölkerung nützlich, da sie auf ihre Bedürfnisse eingehen und das erlernte Wissen im Alltag einsetzbar ist. So lernen die Kinder beispielsweise, wie man sich um das Vieh kümmert.
•    Die lokale Kultur wird wertgeschätzt und weitergegeben. Die Kinder sind daher gut in ihren Dörfern verankert.
•    Der Unterricht beruht auf Verständnis, nicht auf Auswendiglernen. Damit können die Kinder sich das Wissen und die notwendigen Fähigkeiten für ein autonomes Leben im Erwachsenenalter aneignen.
•    Das Lehrpersonal ist gut ausgebildet und motiviert.
•    Die Eltern werden in den Schulalltag eingebunden und für den Stellenwert einer guten Bildung sensibilisiert. So ermuntern sie ihre Kinder, vor allem auch die Mädchen, zur Schule zu gehen, anstatt sie zu Hause für die Arbeit im Haushalt einzusetzen.
•    Der Stunden- und Lehrplan ist an das Leben der Bevölkerung angepasst. So sind die Schulferien beispielsweise während der Erntezeit, da viele Kinder in dieser Zeit ihren Eltern helfen müssen.
•    Die Absolventen werden betreut, um einen Ausbildungsplatz zu finden oder an einer weiterführenden Schule den Unterricht fortzusetzen.
•    Für die Lehrlinge, die sich selbstständig machen möchten, werden auf lokaler Ebene Mikrokredite bereitgestellt.

 
*Quelle: Unesco

 

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