bildungsprojekt im tschad

Enfants du Monde hilft Kindern mit einer besseren Unterrichtsqualität

 

Im Tschad bricht mehr als die Hälfte der Kinder die Schule innerhalb der ersten 6 Jahre ab und nur 1 von 5 Kindern kann nach der Primarschule lesen und schreiben. Um den Kindern im Tschad zu helfen und ihnen eine qualitativ gute Schulbildung zu ermöglichen, setzt sich Enfants du Monde im Auftrag der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit mit einem Bildungsprojekt ein. Ziel: eine nachhaltige Verbesserung des nationalen Bildungssystems ein.

«Normalerweise schreibt der Lehrer A und der Schüler schreibt A ab, dann schreibt der Lehrer O und der Schüler schreibt O. Das Kind bemüht sich nicht, bestimmte Dinge selbst herauszufinden», erzählt ein Lehrer. «Dank der Weiterbildungen haben wir gelernt, die Schüler vor Herausforderungen zu stellen und sie selbst überlegen und Lösungen finden zu lassen.»


Unsere Erfolge:

  • Rund 48'000 Kinder sowie 2'900 Jugendliche und Erwachsene profitieren von diesem Bildungsprojekt.
  • Die Schüler können bereits nach ein paar Wochen Unterricht schreiben und rechnen – was vorher mehrere Monate oder gar Jahre dauerte.
  • Die Lehrerausbilder, deren Ausbilder sowie die Schulleiter und -inspektoren sind besser geschult.
  • Es wird in zwei Sprachen unterrichtet: in der offiziellen Landessprache sowie der lokalen Sprache.
  • Die Unterrichtsinhalte sind den Bedürfnissen und Interessen der lokalen  Bevölkerung angepasst. So wurden zum Beispiel zwei Märchen («Papa Vaya» und «Die Hyäne, der Affe und der Hase») in  Französisch und Arabisch angepasst und illustriert. In ihren Weiterbildungskursen arbeiten die Lehrer damit, um sie nachher mit den Schülern zu brauchen, damit diese in zwei Sprachen lesen und schreiben lernen.
  • 3 Pilotschulen wurdne für Nomadenkinder eröffnet. Mehr als 120 Kinder, die Hälfe davon Mädchen, profitieren von der qualitativ hochwertigen Schulbildung.
  • Enfants du Monde hat die Eröffnung  von 3 Berufsschulzentren in der Region Mittel-Schari im Süden des Landes unterstützt. 90 Erwachsene, hauptsächlich Frauen, werden dort während einem Jahr in der Aufzucht von Schafen und Ziegen ausgebildet.
  • Das Bildungsministerium und die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit zeigen sich begeistert von den ersten Ergebnissen.